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Ersatzbau MZH Riedmatt


(Stand 23. März 2021)

Das Bauprojekt «Ersatzbau MZH Riedmatt» ist praktisch fertig ausgearbeitet, die Kostenberechnung liegt im Entwurf vor. Die Überarbeitung des Projekts hat zu zahlreichen Verbesserungen und Optimierungen geführt. Bereits jetzt ist aber klar, dass das ambitionierte Kostenziel nicht erreichbar ist. Bis Ende April werden sämtliche Projektdetails nochmals überprüft und finalisiert. Im Mai wird die Steuerungsgruppe im Detail über das Projekt informieren.

Die BSS Architekten, Schwyz, haben das Bauprojekt «Ersatzbau MZH Riedmatt» praktisch fertig ausgearbeitet und der Steuerungsgruppe vorgestellt. Sie haben die politischen Vorgaben umgesetzt und sich auf das absolut Notwendige beschränkt, unter Berücksichtigung der betrieblichen und gebäudetechnischen Anforderungen.

Verbesserungen und Optimierungen
Die Bedürfnisse der Anwohner, insbesondere bezüglich Schall- und Sichtschutz, und der Vereine wurden einbezogen und haben zu Projektverbesserungen geführt. Die Tragstruktur wurde überarbeitet und vereinfacht, die teure und schwere Betonelementfassade durch eine Glasfaserbetonfassade ersetzt und die Mittagstisch-Terrasse auf das Notwendige reduziert.
Das aufwendige Erdsondenheizsystem wurde auf Fernwärme angepasst und mit einer Kühlanlage ergänzt, die auch bei Grossanlässen ein angenehmes Raumklima gewährleistet. Eine Photovoltaik-Anlage sorgt für eine nachhaltige und unabhängige Stromversorgung. Innenausbau und Materialisierung wurden in Bezug auf Unterhalt und Raumakustik optimiert. Unter Mitwirkung von Fachplanern in den Bereichen Heizung/Lüftung/Klima, Sanitär, Elektro und Landschaft sowie Spezialisten für Geologie, Brandschutz, Bauphysik/Akustik, Bühnen- und Turnhallenbau und Gastro wurden die Planungen und die Kosten verfeinert und konkretisiert.

Erste Kostenüberprüfung war realistisch
Ende November 2018 lag ein Vorprojekt vom Architekturbüro Lamoth und Reimann vor, das mit Baukosten von rund 28 Mio. Franken rechnete. Eine Kostenüberprüfung durch ein externes Büro ging von 29,7 Mio. Franken aus. Bei beiden Kostenberechnungen waren die Neugestaltung der Tiefgaragenzufahrt/Parkierung in der Höhe von ca. 1.5 Mio. Franken und die notwendigen Reserven in der Höhe von 1.4 Mio. Franken nicht resp. nur teilweise enthalten. Die BSS Architekten rechnen heute nach detaillierter Überprüfung von Kosteneinsparmöglichkeiten mit etwas tieferen Kosten für das vergleichbare Projekt. Das 2019 definierte Kostenziel von 24 Mio. Franken kann aber trotz substanzieller Einsparungen nicht erreicht werden.
Nachträglich ins Projekt integriert wurden die Neugestaltung der Tiefgaragenzufahrt/Parkierung mit geschätzten Kosten von 1,5 Mio. Franken, die grösstenteils zulasten des Bezirks gehen, und die notwendigen Reserven in der Höhe von 1,4 Mio. Franken. Inklusive Tiefgaragenzufahrt/Parkierung und Reserven rechnen die BSS Architekten mit Baukosten von etwas über 30 Mio. Franken. Bei einer Kostengenauigkeit von +/– 10% wird sich der zu beantragende Verpflichtungskredit, also die Gesamtkosten des Projekts inklusive Reserven und bereits angefallener Planungskosten, demnach auf etwas über 33 Mio. Franken belaufen. Die definitiven Zahlen stehen erst nach der Überprüfung Ende April fest.

Einsparungen und nicht berücksichtigte Positionen
Dass das Kostenziel nicht erreicht werden kann, hat mehrere Gründe. Einerseits war die politische Vorgabe zu ambitiös und die Einsparmöglichkeiten wurden überschätzt. Anderseits haben mehrere Faktoren die Einsparungen wieder aufgewogen: Weitere, bisher nicht berücksichtigte Kosten, eine höhere Reserve, Projektanpassungen aufgrund der berechtigten Bedürfnisse der Anwohner und Vereine sowie die detailliertere Kostenermittlung aufgrund aktueller Preisangaben.

Projekt macht trotz höherer Kosten Sinn
Der Bezirksrat Höfe und der Gemeinderat Wollerau sind trotz höherer Kosten vom Projekt überzeugt. Der Raumbedarf der Schulen sowie die Anliegen von Vereinen und Anwohnern haben sich in einer weiteren Überprüfung als stichhaltig erwiesen. Ohne massive Abstriche am Projekt lassen sich keine weiteren Einsparungen erzielen.

Nächste Projektschritte
Bis Ende April 2021 werden letzte Anpassungen am Projekt vorgenommen und die Projektkosten, der Kostenteiler zwischen Bezirk und Gemeinde sowie das Nutzungsreglement finalisiert. Parallel dazu werden die Anpassungen am Gestaltungsplan vorangetrieben. Im Mai wird die Steuerungsgruppe im Detail über das Projekt und das weitere Vorgehen informieren.

 

Projekt Ersatzbau MZH Riedmatt
Anstelle der veralteten Mehrzweck- und Gymnastikhalle (MGH) soll mit dem Projekt «Ersatzbau MZH Riedmatt» eine bedürfnisgerechte Infrastruktur für Schule und Vereine entstehen. Kernelemente des Projekts sind eine moderne Mehrzweckhalle, die verbesserte Infrastruktur für den Mittagstisch der Sek eins Höfe und Schulräume, der neue Kindergarten und die Integration des Jugendtreffs ins Gebäude.

Projektorganisation
Die Projektorganisation wird mit einer Steuerungsgruppe (politische Verantwortung), einer Projektgruppe (operative Verantwortung) und einem externen Projektleiter neu aufgesetzt. Mitglieder der Steuerungsgruppe sind von Seiten des Bezirks Yolanda Fumagalli, Dominik Hug, Stefan Helfenstein und Claudia von Euw, von Seiten der Gemeinde Christian Marty (Leitung), Marco Steiner, Werner Imlig und Andreas Meyerhans sowie Guido Cavelti als Vertreter der Vereine. Mitglieder der Projektgruppe sind von Seiten des Bezirks Stefan Helfenstein und Gaby Steinegger, von Seiten der Gemeinde Wollerau Christian Marty (Leitung) und Jann Schmidt sowie Guido Cavelti. Hinzu kommen die externe Projektleitung (Michael Eichenberger, Fux + Partner GmbH, Küssnacht) und das Architektenteam (BSS Architekten, Schwyz) sowie weitere Fachpersonen.

Pragmatische und zielführende Lösung
Der Bezirksrat Höfe und der Gemeinderat Wollerau sind überzeugt, dass ein gemeinsames Projekt «Ersatzbau MZH Riedmatt» der beste und kostengünstigste Weg ist, um die nötige Infrastruktur für Bezirk und Gemeinde nachhaltig bereitzustellen. Ein integriertes Projekt bringt nicht nur ein räumlich optimiertes Bauprojekt und in der Summe tiefere Gesamtkosten als eigenständige Lösungen von Bezirk und Gemeinde. Es ermöglicht zudem, die anspruchsvolle Projektarbeit auf mehrere Schultern zu verteilen und dabei koordiniert vorzugehen. Die Räte sind zuversichtlich, dass mit dem geplanten Vorgehen das Kostenziel erreicht und eine pragmatische Lösung mit der höchstmöglichen Kostengenauigkeit für das Bauprojekt gefunden werden kann.

Weitere Informationen entnehmen Sie der Medienmitteilung vom 27. August 2019 sowie den weiteren Unterlagen.

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19_10_23_MZH_Infoveranstaltung_Handout.pdf Download 4 19_10_23_MZH_Infoveranstaltung_Handout.pdf
2020.07.01_MM_Bezirk_Hofe_und_Gemeinde_Wollerau_-_Ersatzbau_MZH_Riedmatt.pdf Download 5 2020.07.01_MM_Bezirk_Hofe_und_Gemeinde_Wollerau_-_Ersatzbau_MZH_Riedmatt.pdf
2021-1_Medienmitteilung_Bezirk_Hofe_und_Gde._Wollerau_Ersatzbau_MZH_Riedmatt.pdf Download 6 2021-1_Medienmitteilung_Bezirk_Hofe_und_Gde._Wollerau_Ersatzbau_MZH_Riedmatt.pdf
2021.03.23_MZH_Factsheet.pdf Download 7 2021.03.23_MZH_Factsheet.pdf