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Projekt «Zweite Etappe Winzerweg» wird nicht weiterverfolgt / Dauer- und «Falschparkieren» verhindern – richterliche Verbote für einen Teil der gemeindeeigenen Parkplätze vorgesehen

18. März 2020
Der Gemeinderat Wollerau wird das Projekt «Zweite Etappe Winzerweg» nicht weiterverfolgen und beendet die Planungen. Für die Parkplätze im Freizeitpark Erlenmoos und an zwei weiteren Standorten will der Gemeinderat richterliche Verbote erlassen, welche es erlauben würde, Unberechtigten das Parkieren zu untersagen und Bussen zu verteilen.

Aus der Bevölkerung war immer wieder der Wunsch zu hören, dass der Winzerweg im Studenbüel verlängert werden und eine attraktive Anbindung an den Pilgerweg geschaffen werden solle. Deshalb hat der Gemeinderat 2018 die Planung für die Fortsetzung des Winzerweges an die Hand genommen. In der zweiten Hälfte 2019 sind auf der Basis von Plangrundlagen mit den von der zweiten Etappe betroffenen Grundeigentümern Gespräche geführt worden. Dabei zeigte sich, dass lediglich eine Minderheit der Grundeigentümer mit der Weiterführung des Wegs einverstanden wäre. Deshalb hat der Gemeinderat beschlossen, die Planung der zweiten Etappe des Winzerweges nicht weiter zu verfolgen und einzustellen.

Dauer- und «Falschparkieren» verhindern – richterliche Verbote für einen Teil der gemeindeeigenen Parkplätze vorgesehen
Die Parkplatzthematik beschäftigt den Gemeinderat, die federführende Abteilung Liegenschaften / Sicherheit sowie die Liegenschafts- und Marktkommission seit längerem. Im Gebiet Sihlegg werden die Parkplätze des Freizeitparks Erlenmoos immer wieder von Dauerparkierern oder Autolenkern «missbraucht», die gar nicht den Freizeitpark oder die Naherholung zum Ziel haben. Auch beim Schulhaus Runggelmatt und beim Kindergartenpavillon Riedmatt werden die Parkplätze immer wieder von Autofahrern belegt, die die Schule nicht zum Ziel haben.
Der Gemeinderat hat deshalb beschlossen, auf Antrag der Abteilung Liegenschaften / Sicherheit und der Liegenschafts- und Marktkommission für die drei Standorte ein richterliches Verbot zu beantragen. Damit soll Unberechtigten verboten werden, zwischen 7 und 22 Uhr auf den Anlagen zu parkieren. Damit erhält die Gemeinde auch die Möglichkeit, dass Bussen erhoben werden. Die Verbote werden am Freitag, 20. März, im Amtsblatt publiziert. Gegen sie kann innert 30 Tagen Einsprache erhoben werden.