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Abstimmungssonntag

25. November 2018

Teilrevision der Ortsplanung Wollerau

Die Gemeinde Wollerau hat die letzte Teilrevision der Nutzungsplanung im 2016 abgeschlossen. Aus dieser Teilrevision besteht eine Pendenz bezüglich der Festlegung der Gewässerräume ausserhalb der Bauzonen. Diese Ergänzung soll zugleich genutzt werden, um einige Anpassungen am Zonenplan und am Baureglement vorzunehmen, welche aufgrund von geänderten Verhältnissen oder eingereichten Gesuchen von privaten Grundeigentümern erforderlich werden.

Mit der vorliegenden Teilrevision wird keine generelle Überprüfung der Nutzungsplanung vorgenommen. Der revidierte kantonale Richtplan vom 24.5.2017 verlangt als Grundlage für künftige Nutzungsplanungen einen kommunalen Richtplan oder ein entsprechendes informelles Konzept. Die Vorarbeiten für einen kommunalen Richtplan sind bereits angelaufen und das Verfahren kann, unabhängig von der vorliegenden Teilrevision der Nutzungsplanung, im Frühjahr 2018 gestartet werden. Solange der kommunale Richtplan aber nicht genehmigt vorliegt, kann keine umfassende Nutzungsplanungsrevision durchgeführt werden. Der Gemeinderat muss sich deshalb mit der vorliegenden Teilrevision neben der Ausscheidung der Gewässerräume ausserhalb der Bauzone auf untergeordnete Anpassungen beschränken.

Mitwirkungsverfahren (Download)

Ausscheidung der Gewässerräume
Da der Gemeinderat die Gewässerräume innerhalb der Bauzonen mit der letzten Teilrevision bereits grundeigentümerverbindlich ausgeschieden hat, werden in der vorliegenden Teilrevision nur die Gewässerräume ausserhalb der Bauzonen sowie entlang der stehenden Gewässer ausgeschieden. Mit der Ausscheidung der Gewässerräume kommt der Gemeinderat einer gesetzlichen Pflicht nach.

Zonengrenzkorrekturen
Es sollen grundsätzliche Anpassungen von unzweckmässigen Zonenabgrenzungen innerhalb des Siedlungsgebietes vorgenommen werden. Es handelt sich dabei zum grössten Teil um Korrekturen entlang von Verkehrsanlagen, wo aufgrund von Anpassungen an der Linienführung der Infrastrukturanlagen der Zonenverlauf nicht mehr mit der Parzellengrenze übereinstimmt.

Untergeordnete Umzonungsgesuche
In einigen Bereichen sollen bestehende grössere Bauzonenflächen verschoben werden, damit sie einer zweckmässigen Nutzung zugeführt werden können. Solche Flächen befinden sich beispielsweise an der Samstagernstrasse im Gebiet Hirz und an der Fabrikstrasse in Bäch. Die Umzonungen werden auf Antrag der Grundeigentümer vorgenommen. Weiter ist vorgesehen, entlang des Siedlungsrandes im Studenbühl und am Becki in Bereichen mit parzellierten und als Gartenanlagen genutzten Flächen, eine Gartenzone auszuscheiden. Diese erlaubt eine unterschwellige Gestaltung mit naturnah gestalteten Gehweg- und
Sitzplatzflächen sowie kleinen Geländebefestigungen. Die Einführung einer Gartenzone bewirkt keine Erweiterung der Bauzone.

Gestützt auf § 25 Abs. 1 PBG informiert der Gemeinderat die Öffentlichkeit über die Zielsetzung seiner Planungen und nimmt dazu im Rahmen des Mitwirkungsverfahrens Einwendungen und Vorschläge entgegen. Anschliessend an die Prüfung dieser Eingaben werden die Unterlagen dem Volkswirtschaftsdepartement zur Vorprüfung eingereicht. Danach wird die Teilrevision der Ortsplanung während 30 Tagen öffentlich aufgelegt und der Bevölkerung Gelegenheit gewährt, gegen den Entwurf Einsprache zu erheben.

Als erster Schritt des Nutzungsplanungsverfahrens wird nun das Mitwirkungsverfahren eröffnet. Die Bevölkerung erhält Gelegenheit, sich vom 9. März bis 20. April 2018 zur Teilrevision der Ortsplanung Wollerau beim Gemeinderat schriftlich zu äussern. Die Projektunterlagen liegen auf der Gemeinde-verwaltung, Abteilung Hochbau, während den üblichen Öffnungszeiten zur Einsichtnahme auf.

Bei Fragen stehen Christian Nägeli, Leiter Hochbau, 043 888 12 20 (hochbauamt@wollerau.ch) sowie der Gemeinderat Ressort Hochbau, Christian Marty, gerne zur Verfügung.

Dokument Teilrevision.pdf (pdf, 30007.8 kB)


Datum der Neuigkeit 9. März 2018